Liste mit Linuxalternativen
Ich habe hier die Programme aufgelistet, die ich unter MacOS X häufig benutzt habe. Für fast jedes Programm gibt es eine Linux Entsprechung. Im Blog setze ich mich im Detail mit den Stärken und Schwächen der Linux Alternativen auseinander. Auf die Idee für diese Liste hat mich der Artikel Essentials, 2006 edition von Linux-Switcher Mark Pilgrim gebracht.
Adium
Pidgin und Adium haben die gleiche Codebasis. Sie sind quasi Schwestern/Brüder. Der Umstieg fällt leicht!
Apple Mail
Thunderbird ist ein guter Ersatz. Ein E-Mail Programm mit dem richtigen Verhältnis von Funktionen und Übersichtlichkeit.
Address Book
Thunderbird Address Book ist zwar kein vollwertiger Ersatz. Aber es tut seinen Dienst. Das Contatcs-Modul von Evolution ist leider keine Alternative.
Azureus
Transmission ist der bessere BitTorrent-Client. Den gibt’s für Mac und Linux.
Bluetooth File Exchange
Nautilus bindet Handys und andere Bluetooth-Geräte als Laufwerk ein. Man braucht kein Extra-Programm.
Carbon Copy Cloner
siehe „Time Machine“
ColorSync
Mein Monitor ist noch nicht kalibriert. Ich bin noch auf der Suche nach entsprechenden Tools …
Cyberduck
Nautilus hat die wichtigsten Protokolle (FTP, SMB, SSH, WebDAV) schon integriert. Man benötigt kein Extra-Programm
Dashboard
Ich bin kein großer Fan des Apple Dashboards und bin für Linux daher noch auf der Suche nach einem Alternativen Widget-Manager.
Disk Utility
GNOME Partition Manager ist noch am ehesten ein Ersatz für das Rund-um-Datenträger-Programm Disk Utility.
Dock
Ich bin weder ein Fan der Ubuntu Taskbar, noch des Apple Docks und deshlab auf der Suche nach alternativn Konzepten.
DVD Player
siehe „VLC“
Exposé
Scale heißt das Compiz-Plugin, das die Exposé-Funktionalität für Linux implementiert.
EyeTV
Mein alter Mac mini ist momentan noch mein Videorekorder – und auf dem läuft EyeTV. Ich musste mich also noch nicht auf die Such nach Alternativen machen.
FileVault
dm-crypt ist nicht so elegant wie FileVault zu aktivieren. Dafür verschlüsselt dm-crypt aber gleich ganze Partitionen.
Finder
Nautilus ist ein guter Finder Ersatz. Er beherrscht sogar Spatial File Management.
HandBrake
HandBrake gibt’s auch für Ubuntu. Umgewöhnung nicht notwendig.
iCal
Lightning ist ein Plugin für Thunderbird und erledigt die meisten ehemaligen iCal-Aufgaben ganz passabel.
iChat
Pidgin hat ein schöneres Nutzerinterface und kann im Bereich Text-Chat auch mehr als iChat. Unter anderem Off-the-Record Messaging (OTR).
iPhoto
Picasa von Google ist schnell und zwingt meinem Foto-Ordner keine eigene Ordnung auf. Das bleibt aber nur eine Zwischenlösung, bis es ein echtes GTK+ Programm. Vielleicht die 1.0 von F-Spot.
iTunes
Rhytmbox ist noch eine 0.x Version, aber schon eine brauchbare Alternative. Abwarten. Immerhin ganz ohne „Loading iTunes Library“.
Mellel
OpenOffice ist in Punkto Usability leider kein Ersatz. Aber es kann ODF schreiben und lesen. Langzeitarchivierung ist da mir wichtiger.
Photo Booth
Cheese ist quasi ein Kopie des Mac OS X Schminkspiegels.
Preview
Eye of GNOME ist ein schneller Bild- und Dokumentenbetrachter und Teil der Ubuntu-Standardinstallation. Es ersetzt bei mir Preview.
Quick Look
Die Quick Look-Alternative Gloobus habe ich noch nicht getestet …
QuickTime Player
siehe „VLC“
Safari
Firefox. Punkt.
Snes9x
ZSNES ist ein sehr guter Super Nintendo Emulator, eine Snes9x-Alternative mit in optischer Hinsicht (Retrolook) gewöhnungsbedürftigen Konfigurationsdialogen.
Software Update
Advanced Packaging Tool (APT) mit Apples Software Update zu vergleichen ist etwas ungerecht. APT kann viel mehr. Das Betriebssystem auf dem laufenden halten kann APT aber allemal.
Spaces
Expo heißt eines der Compiz Plugins, mit dem man den Wechsel zwischen den Desktops ganz schön animieren kann.
Time Maschine
Back In Time macht zuverlässige Sicherungskopien – allerdings ohne den Apple OpenGL Timewarp Effekt. Das Wiederherstellen funktioniert mit Drag and Drop im Dateimanager.
VLC
VLC spielt auch unter Linux alle Videoformate zuverlässig ab. VLC ersetzt bei mir dann auch QuickTime und DVD Player.
Januar 21, 2009 um 8:40
Flyback (http://flyback-project.org/) soll TimeMachine auf Linux nachbilden, befindet sich aber noch in einem recht frühen Stadium (scheint aber zu funktionieren, ich hab’s allerdings nicht selbst getestet). Es existiert eine Installationsanleitung für Ubuntu (http://code.google.com/p/flyback/).
Januar 21, 2009 um 9:55
Hey Steinsuppe. Danke für den Tipp. Ich benutze momentan Sbackuo (http://wiki.ubuntuusers.de/sbackup). Vielleicht sollte ich mal einen kleinen Beitrag zu dem Thema verfassen. Bin mir aber nicht sicher, ob ich genug Plattenplatz für einen Vergleichstest habe.
Januar 31, 2009 um 7:57
Noch ein Nachtrag: die Projekte „Back In Time“ (http://www.le-web.org/back-in-time/) und „TimeVault“ (https://launchpad.net/timevault/) sehen ebenfalls vielversprechend aus – TimeVault scheint (relativ) kurz vor der Aufnahme in Ubuntu zu stehen. Ein gutes HowTos findet sich unter http://www.howtoforge.de/howto/backup-fur-den-linux-desktop-timevault-auf-ubuntu-710/.
Februar 3, 2009 um 4:41
Hey,
Handbrake gibt’s doch auch für Linux: http://handbrake.fr/?article=download
Jens
P.S: Schöner Blog übrigens, weiter so.
Mai 6, 2009 um 8:09
ein einfacher Ersatz fürs Dock ist Gnom Do (Erscheinungsbild: Docky), zumindest für die Programme. Einfach rein ins Dock und fertig. Wieviele Fenster offen sind sieht man auch wie bei Apple.
Cairodock gibt es ja auch noch aber endlose Einstellungen nerven mich.
Was ich echt vermisse ist die Systemvervaltung von Apple, übersichtlich. Und ich vermisse die automatische Erkennung eines Stops der DVD beim nächsten einlegen der DVD, ich kann mir schlecht die Minute merken. Oder gibt es einen Player der das macht?
Juni 23, 2009 um 10:34
wollte eben auf cairodock hinweisen, aber das hat der vorposter ja schon getan.
quicktime bzw. mindestens die bibliothek scheint ubuntu von haus aus mitzubringen, jedenfalls hab ich dafür ein plugin im firefox eingetragen und es funktioniert auch.
als alternative zu itunes empfehle ich amarok.
falls du twitterst, das scheint pidgin jetzt mit plugin auch zu können: http://www.sugree.com <– hat bei mir aber leider nicht funktioniert (bin aber erst kurz linux-user und momentan noch auf der ersten stufe des kommandozeilen-kungfu), jemand mit mehr linux-erfahrung dürfte das wohl aber hinbekommen.